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Männergesangverein Brannenburg-Schloß e.V. |
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Vereinsnachrichten |




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Hauptversammlung 2011
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Bunt maskiert traf sich der Chor am Unsinnigen Donnerstag zur Faschingsprobe beim Schloßwirt. Von der blonden Jungfrau bis zum damischen Ritter u. durschtigen Piraten war alles vertreten. Die fast vereinseigene Musik mit Anton Fellner, Franz Pichler, Wast Unker u. Hans Adelsberger spielten so manche bierlaunige Weise zum Mitsingen u. Mitschunkeln. Zu vorgerückter Stunde statteten uns liebreizende Hofdamen aus der nahen Wendelsteinhalle einen Besuch ab. Aufwen-dig kostümiert in nach empfundenen Kleidern der Rokokozeit und den damals üblich weißgelock-ten Perücken des Adels liebwandelten sie durch die Stuhlreihen. Soviel weibliche Grazie war uns natürlich einen donnernden Applaus wert. Ein verliebter Jüngling mit Bademantel u. –kappe, dargestellt von Sepp Kaffl, fand in Stammbedienung Susi ein aufmerksames Opfer, als er sie mit einem Liedchen fragte, ob er ihr Badewasser schlürfen dürfte. Mit Wehmut dachte darauf hin Eugen Grimm an frühere Zeiten, welche er mit seinem Evergreen „Bubi, Bubi noch einmal..“ zum Besten gab. Aber auch Franz Pichler und die Raublinger Minnesänger Bauer & Linden trugen mit lustigen Gesangseinlagen zur Stimmung bei. Mit nicht so ganz bier-ernsten Chorgesang und unzähligen Trinksprüchen erschien die Zeit an diesem kameradschaftlichen Abend mal wieder viel zu kurz. |
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Vinzenzamt des Holzknechtvereins
Zum Jahrestag des Holzknechtvereins sang unser Männerchor in der Mariä Himmelfahrt Kirche. Passend für das Gehör der „Mannerleit“ sangen wir die melodisch wohlklingende Fischbachauer Messe. Sichtlich überrascht über unseren feinen Gesang, lobten uns die Holzknecht sehr und hofften, weil es so schön war, auf eine Wiederholung im kommenden Jahr. |
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Anton. Anton über alles !
Recht zünftig ging es auf der Geburtstagsfeier unseres Chorleiters Anton Fellner zu. Im festlich dekorierten Vereinsheim galt es uns Sangesbrüdern seinen 60sten inmitten seiner Verwandt- und Bekanntschaft gebührend zu feiern. Vorstand Sepp Kaffl gratulierte im Namen des Chores recht herzlich und überreichte als Geschenk einen Reisegutschein. Seiner Frau Sieglinde dankte er mit einem hübschen Blumenstrauß für die chorbedingten ehelichen Ausfallzeiten ihres Mannes, welche sie selbst aber eher als Wohltat empfand und so die Zeit für eigene Interessen nutzen konnte. Alsdann stand eine Vielzahl an Gratulanten Schlange, die Anton natürlich persönlich per Handschlag gratulieren wollte. Das so eine Glückwünscherei natürlich auch erheblichen Hunger und Durst macht war vorherzusehen und so wurden wir auf das Beste bewirtet. Ein vorzügliches Gulasch mit Beilagen füllte so einige menschliche Knödlfriedhöfe bis an deren Platzgrenzen. Süffiges Bier, ein fruchtiger Roter und auch so manch feines Schnapserl tat das seinige zum Wohlsein dazu. Musikalisch umrahmt durch befreundeten Musikanten der Brannenburger Blasmusik, stellte sich bald eine gemütliche Feierlaune ein. Amüsante Gesangseinlagen mit Sepp Kaffl „Laß mich dein Badewasser schlürfen“ und als Duett Sepp Bauer u. Werner v.d.Linden mit „Gesundheit und ein langes Leben“ ließen die aufmerksamen Zuhörer schmunzeln und herzhaft lachen. Zum Hit des Abends wurde kurzerhand das sogenannte Stundenlied erklärt, mit dem man zu jeder vollen Stunde, unseren Jubilar Anton lautstark hochleben ließ und dieser im Gegenzug eine Runde Schnaps spendieren musste. Die Aufforderung zur 4. Stunde hat dann unser sonst akkurat anstimmender Vorstand versäumt. Es war nicht erkenntlich, ob die Ausfallerscheinung bereits verstärkt auf Birngeistbefall zurückzuführen war, oder es ihm bereits davor gegraust hat. Wir haben dann ohne ihn auf die Fortführung dieses netten Rituals bestanden und es auch rigoros durchgezogen. Auch Anton Fellner gab musikalisch seine Erfahrungen mit dem geistvollen „Teifiszeug“ wieder. „Ja wenn de Oid brummt wird es g`fährlich“ lautete die Erkenntnis in seinem Liedvortrag, worauf Mani Lönner erschrocken sein Viertel Roten stehen ließ und nur nach Wasser aus der Flasche zu sich nahm. Das stimmt wirklich! Der Chronist wurde nicht von ihm bestochen dies zu schreiben, damit seine Frau lesen kann wie brav ihr Mani ist. Zu vorgerückter Stunde heroisch angeheizt, kam nun Altsänger Werner Mühlbauer mit seiner Einlage „Die Gamserl schwarz und braun“ zum Zuge. In seinem ausdrucksvollen Liedvortrag mit vehementem Taktgefühl, glaubte man gleich ein ganzes Rudel von Gamserln wurde vom Wilderer geschossen. Entsprechend groß fiel auch der Applaus aus, bevor der Aufruf zu Kaffee und Kuchen die Stimmung etwas einbremste. Der weitere Verlauf der Feier soll sehr schön gewesen sein. Der Chronist verfügt darüber über keine genauen Kenntnisse mehr, da der eheliche Heimfahrdienst bereits wartete und er bei diesem noch einen guten Eindruck hinterlassen wollte. |
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Schafkopfturnier im Vereinsheim
Erstmalig veranstaltete der MGV das Preisschafkopfen abends ab 19 Uhr. Leider war das Wetter dermaßen schön, das viele Kartenspieler die Zeit lieber zuhause auf dem Balkon oder der Terrasse verbrachten. Außerdem hatte der Degerndorfer Trachtenverein eine Veranstaltung in Wendelsteinhalle und die Brannenburger Musik spielte dazu. So war es nicht verwunderlich, dass nur 7 Partien a 4 Mann bzw. darunter 3 Damen zum Kartenspiel antraten und dem heiligen „Oacheober“ huldigten. Einvernehmlich wurden deshalb keine Hauptpreise ausgespielt, dafür das Geräucherte den Tischpreisen zugeschlagen. Gespielte wurde bis 22 Uhr, ohne dass Turnierleiter Sepp Knoll schlichtend eingreifen musste. Die Küchencrew mit Peter Prankl, Eugen Grimm u. Peter Prieschl sorgten für das liebliche Wohl. Die meisten Kartler stillten ihren Durst mit einem Kracherl, nahmen aber gerne das Angebot einer warmen Leberkässemmel an. Die Punktezahl der ersten Tischpreise lag bei 75 bis 77, der Schneiderpreis ging mit 38 Punkten weg. Alle hatten aber ihren Spaß mit etwas mehr oder weniger Erfolg. |
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Sängerfest in Griesstätt
Zum wiederholten Male lud uns der MGV Griesstätt zu seinem Sängerfest in die Mehrzweckhalle der hiesigen Schule ein, galt es doch die untereinander guten Kontakte in der bekannt sehr legeren Atmosphäre zu pflegen. Die Sängerfrauen hatten sich zwecks der Beköstigung der Gäste wieder mächtig ins Zeug gelegt und so fehlte es nicht an guten Brotzeiten oder köstlichen Kuchen, sowie einer großen Auswahl an Getränken. Insgesamt nahmen 6 Chöre des Innkreises, darunter als Gastgeber der MGV Griestätt, der MGV Schlossberg, Brannenburg u. Amerang, sowie die Chöre La Cantara und die Meistersänger aus Aschau teil. Die gesellig musikalische Unterhalt ung der Gäste übernahm die Jugendkapelle Griesstätt. Unter starker Zurückhaltung des Bierkonsums hatte unser Chor an fünfter Stelle seinen Auftritt. Als einer der wenigen Chöre sangen wir bayerisch und auswendig „Und z`Tölz auf der Bruck“ und „Das Jagn, das ist ja mein Leben“ in vorzüglicher Weise. Im 2.Teil des Abends war kein festes Programm vorgegeben. Es durfte gesungen u. musiziert werden wie es einem Spaß machte. Auch hier gaben wir einige felsenfeste Lieder zum Besten, wie z.B. „Fangt´s scho apern o“ oder „Wanns Rotkröperl schreit“ und ließen schließlich „den Mond schee hell scheinen“. Der Vollständigkeit halber ist außerdem noch auf die Bierstatistik hinzuweisen. Unser Kreizei trank unter weiblicher Aufsicht nur 3 Halbe Bier, unser Schriftführer dieses mal ohne Aufsicht, mehr als 3 Bier. Die nächtliche Heimfahrt erfolgte mit dem Busunternehmen Langenheldt, sowie einem sichtlich zufriedenen Chorleiter |
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Vorsicht vor Weicheiern am Ostermontag
Auch dieses Jahr übernahm der Männergesangverein die musikalische Umrahmung der Gedenkmesse der Freiwilligen Feuerwehr Brannenburg auf der Schwarzlack. Wir sangen die schönsten Stücke aus der Fischbachauer Messe und der Alpenländischen Messe aus dem Raum Innsbruck. Dank gründlicher Probenarbeit passte unser Gesang bis auf`s „I-Tüpferl“. Mit der ausdrucksvollen Liedauswahl hatte unser Chorleiter wieder denn richtigen Riecher bewiesen.„So schön habt`s noch nie gsunga!“ hörte man als Resonanz von den Kirchenbesuchern. Negativ gab es dennoch eine Auffälligkeit über die es sich zu berichten lohnt. Neben den mitgebrachten Ostereiern, die auf das traditionelle „Oabegga“ nach dem Kirchenbesuch warteten, war eine Anhäufung von Weicheiern zu beobachten. Trotz der sehr warmen Witterung wurde das eherne Gesetz nicht eingehalten, ab Ostermontag nur noch die kurze Lederhose zu tragen. Lediglich unser Franz Pichler, Peter Prieschl und Organist Mathias Dachauer zeigten Knie u. Wadl und entsprachen damit der alten Brannenburger Gepflogenheit. |
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Mani Lönner zahlt Freibier
Nicht ohne Stolz hatte Mani Lönner einen besonderen Grund zu feiern. Sein Sohn hatte den Doktortitel bekommen. Gewiss ein Grund darauf anzustoßen, noch dazu mit reichlich Freibier.Auf die Frage, was sein Sohn für ein Doktor sei, antwortete er grinsend: „A Jurist!“. Klar war, dass hier die Gene vom Vater durch schlugen, hat unser Mani doch auf jede Gelegenheit die passende Antwort. Da er das beruflich nicht gelernt hat und deshalb Amateur ist, darf er sich darum aber nur Schlawiner nennen. |
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Vereinsbeitritt von Franz Hefter
Heute ist Franz Hefter aus Neubeuern dem Chor beigetreten und verstärkt als Sänger den 2. Bass. Vorstand Kaffl begrüßte herzlich unseren neuen Sängerkameraden und überreichte das Vereinsschleiferl der aktiven Sänger und zur Information die Vereinsatzung. Mit einem stimmgewaltigen „Er ist ein wackerer Kumpan“ nahm der Chor Franz in unsere Kameradschaft auf. |
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Es geht einfach nix über die boarische Ruah! Diese Feststellung von Moderator Sepp Kaffl beschrieb treffend die gemütliche Stimmung des diesjährigen Frühjahrskonzertes Boarisch gsunga u. gspuit in der Wendelsteinhalle. Die Zuahäusl Aufgeiger aus Nußdorf eröffneten auf der blütenreich geschmückten Bühne mit einem flotten Marsch das Konzert. In der ungewöhnlichen Besetzung Geigen, Harmonika u. Basstuba ein besonders erfrischender Ohrenschmaus, der an eine fetzige Tanzl- oder Hochzeitsmusik erinnerte. Mit harmonischem Gesang stimmte der Männergesangverein Brannenburg-Schloß unter Leitung von Anton Fellner in das beginnende Frühjahr in Wald u. Flur ein. Einfühlsam wurde das Liebeswerben des Buam um sein Dirndl besungen bevor stimmgewaltig die Jagdleidenschaft mit Pulver und Blei dargestellt wurde. Munter spielte die Bad Anger Ziachmusi aus Brannenburg auf. Auf akustischer Kontrabass-Gitarre und Steirischer Harmonika, bezauberte das Duo mit Landler u. Walzer in erstaunlicher Klangfülle und Rhythmik. Die Musikerinnen der SoatnHupfaZupfa gaben ihrem Namen alle Ehre. Ob schnelle Polka oder stimmungsvoll gespielter Walzer, das Zusammenspiel von Hackbrett, Gitarre u. Harfe vermittelte große Spielfreunde und den sinnlichen Klangcharakter von Saiteninstrumenten. Der Sulzberger Dreigsang, mit Begleitung von Peter Anderl an der Zither, besang in melodischen Liedern das ersehnte Erwachen der Natur in der Maienzeit und erinnerten im beschwingtem Walzertakt an die Liab, bei der man seinem Schatz gern ein Briaferl schreibt. Ein Sonderapplaus vom Publikum bekamen anschließend die Zuahäusl Aufgeiger für ihre lustige Gesangseinlage, in der sie den Veranstalter frozzelten. Wahrheitsgetreu stellten sie fest, das die Bühne ausschließlich mit jungen feschen Dirndl`n garniert ist, während die „alten Herrn“ vom Gesangverein unter der Bühne stehen müssen! Betont durch Geige u. Hackbrett im Spiel mit Zither und Harfe, vermittelte die Sulzbergler Soatnmusi ein interessantes Klangbild. Mit „brisanten Stückerln“ zeigte das aus 5 jungen Frauen bestehende Ensemble ihr ganzes Können. Zitherspiel auf hohem Niveau in Begleitung einer Gitarre zeigte die Brannenburger Zithermusi. Stimmungsvolle Stubenmusik, geschrieben und arrangiert vom Mitbegründer des Zitherclubs Sepp Köck, ließen Herz u. Seele in heimatlicher Atmosphäre baumeln. Mit dem Schlusslied „Weils nacha Zeit is“, verabschiedete sich der Männergesangverein im Namen aller Musikanten. Ein kurzweiliges und wie man am Applaus hörte, wieder einmal gelungenes Frühjahrkonzert, ging damit zu Ende. |
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Ehrenmitglied Gust Ihrenberger verstorben
Unser Sängerkamerad Gust Ihrenberger ist kurz vor seinem 80.Geburtstag verstorben. Der Chor traf sich um 18 Uhr zum Rosenkranz in der Kirche Mariä Himmelfahrt. Als letzten Gruß sangen wir unserm Gust das Lied „Am kühlenden Morgen“ und das „Sancta Maria“. Sepp Kaffl erinnerte in der Ansprache an dessen Verdienste: Gust ist schon sehr früh im Alter von 18 Jahren dem Chor beigetreten und war von 1949 bis 2011 aktives Mitglied. 1996 half er tatkräftig beim Ausbau des heutigen Vereinsheimes mit. Die rustikalen Einbauschränke, die unsere Vereinspokale, - humpen u. Abzeichen beherbergen, wurden von ihm gefertigt. Beim Bau der hölzernen Kassettendecke war er als Fachmann mit Rat und Tat zugegen. An seiner Beerdigung konnten viele Sangesbrüder teilnehmen, die ihn auch zu Grabe trugen und von ihm Abschied nahmen. Wir haben in Gust einen äußerst kameradschaftlichen und hilfsbereiten Sangesbruder verloren. Der liebe Gott möge es ihm vergelten! |
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MGV tritt bei der Aktion „Klingendes Inntal“ auf
10 Orten des bayerischen Inntals nahmen an der Aktion „Klingendes Inntal“ teil. Den ganzen Tag war ein abwechslungsreiches Programm für die zahlreichen Besucher geboten. Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen gaben die heimischen Musikkapellen halbstündliche Konzerte in den mitmachenden Gemeinden. Die örtlichen Trachten- u. Sportvereine, Feuerwehren und vielerlei Musikgruppen nahmen am gut organisierten Rahmenprogramm teil. Auch unser Männergesangverein trat trotz der Hitze tapfer in voller Montur auf. Auf der Mittelbühne zwischen Musikpavillon u. dem Biergarten des Schlosswirtes sangen wir „Das Jagen das ist ja mein Leben“. Unser dafür eingeteilter Schützenmeister Mani Lönner durfte dazu passend seine Kapselbüchs` zweimal abschießen und wie es im Lied heißt „mit Pulver und Blei“ die Leut` erschrecken. Alsdann gaben wir „Mia fahrn mit da Ziun übern See“ zum Besten. Pro Forma sangen wir als „lustige Fischersbuam“ besonders lautstark „und fangan die Maderl dazua“, obwohl wir saumäßig schwitzten und uns eine kühle Hoibe Bier zehnmal lieber gewesen wäre. Schneidig und kraftvoll gesungen folgte „Z` Tölz auf da Bruck“. Das Lied handelt von 3 jungen Burschen, die ihre Dirndl`n handfest und mit der Drohung „geht’s her, wenns enk trauts!“ gegen eventuelle Nebenbuhler abschirmten. Passend zur herrlichen Brannenburger Bergkulisse verabschiedete sich der Chor mit dem „Alperer“ von den Zuhörern am Kirchplatz. |
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Chorprobe im Berggasthof Schweinsteig
Zu einer besonderen Attraktion hat sich die jährliche Sonderprobe auf einem unserer Berggasthöfe, diesmal auf dem Schweinsteig gemausert. Zu diesem geselligen Anlass waren wie üblich auch unsere Frauen herzlich eingeladen. Nach einer zünftigen Brotzeit, spielten uns die Musiker um Hans Adelsberger, mit bekannt guter Volksmusik zur Unterhaltung auf. Die rasch entstehende nette Ratscherei hatte es unseren Frauen wohl angetan. Wir Männer hatten dabei nicht viel zu sagen und konnten uns ausgiebig die Sängerkehlen mit gutem Bier befeuchten. Gesungen haben wir dann wie die Zeisal und noch dazu meistens auswendig. Tierischen Spaß hatten wir bei unserem Jagdlied, bei dem unser Mani Lönner wieder seinen Revolver abschießen durfte. Die Weiberleit`hat es dabei furchtbar gerissen, aber entgegen der alten Einsicht „Weibersterb`m is koa verderb`m, aber s`Roßvarrecka konn an Bauern schrecka“ war dies doch ein recht harmloser Spaß. Heimgehen wollte dann so schnell keiner, außer vielleicht unsere im Akkord arbeitende fesche Bedienung, die gerade noch mit dem Ausschank nachkam. Unsere Sonderprobe war mit einem Wort zu beschrieben, auf alle Fälle „saugrüabig“. |
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Vereinsjahrtag in Brannenburg
Die Organisation des Vereinsjahrtages an diesem Pfingstmontag oblag heuer dem Krieger- u. Veteranenverein. Neben den Ortsvereinen waren als Patenvereine auch die Krieger- u. Veteranen aus Großholzhausen und Litzldorf anwesend. Pünktlich um 8:45 Uhr stellte man sich zum Kirchenzug auf, geführt von der Musikkapelle Brannenburg, die auch die musikalische Untermalung der Messe übernahm. Pfarrer Bielasik sprach in seiner Predigt über den Sinn des Pfingstfestes, der Erscheinung des Heiligen Geistes, das damit verbundene gegeneinander Verstehen und Helfen, wie es in den Ortsvereinen praktiziert wird. Nach dem Kirchgang fand man sich beim Kriegerdenkmal ein. Die Musikkapelle spielte zu Ehren der Gefallenen feierlich „Ich hat einen Kameraden“ und der Krieger- u. Veteranenverein hielt die Ansprache und legte unter den Salutschüssen eine Blumenschale nieder. Der offizielle Teil des Vereinsjahrtages war damit beendet und so marschierte man zum traditionellen Frühschoppen in die Wendelsteinhalle. Die Musikkapelle spielte dazu schneidig zu Unterhaltung auf. Anlässlich seines 60sten Geburtstages wurde unser Chorleiter Anton Fellner gebeten, einmal die Musikkapelle zu dirigieren, aber unter der Bedingung auf keinen Fall dazu zu singen. Unverständlich war es den Musikerkollegen, dass unser Anton erst 60 Jahre geworden ist. Sie hätten ihn, da er ja schon ewig im Ruhestand ist, wesentlich älter eingeschätzt. Dirigiert hat er dann nicht schlecht, obwohl die meisten Musiker ihn nicht beachteten und das Stück so spielten wie immer. Komisch - hier gibt es offensichtlich eine Parallele zu unseren Chorproben. |
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Keine Veränderungen in der Vorstandschaft ergaben die Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung des MGV Brannenburg-Schloß. Einstimmig wiedergewählt wurden 1. Vorstand Sepp Kaffl, 2. Vorstand Sepp Knoll, Schriftführer Peter Prieschl und Kassier Heinz Bertel. Die Chorleitung führt weiterhin Anton Fellner. Als Notenwart steht ihm Hartmut Dippel zur Seite. Für 50 Jahre Mitglied-schaft wurden Eugen Grimm und Heinz Gutsmiedl geehrt. Als Sänger im 2. Tenor wirken sie nach wie vor rege im Männerchor und im Vereinsleben mit. |
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Bild v.links: |
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Faschingsprobe beim Schloßwirt |





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Herzlichen Glückwunsch! Jubilar beim Tortenanschnitt Munterer Chorgesang für die Gäste |
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Boarisch gsunga und gspuit |
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Sonderapplaus für gesangliche Frozzelei der Zuahäusl Aufgeiger |